Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Seneca

Karin Bonelli

Flöte – Wiener Philharmoniker

Karin Bonelli liebt es, wenn ein Meer von Klängen und die Menschen, die dieses entfachen, zu einem Ganzen werden. So kann man von Glück reden, dass sie seit 2012 Teil des einzigartigen Klangozeans namens Wiener Philharmoniker ist. Sie wurde als erste Frau in der Bläsersektion des Orchesters der Wiener Staatsoper und damit bei den Wiener Philharmonikern engagiert. Glück allein führt eine aber nicht in dieses unermessliche Klangkollektiv. Es ist ein Weg, der mit erstem Flötenunterricht bei ihrer Mutter begonnen hatte – auch der Vater ist professioneller Flötenspieler – und sie in Linz, Wien, Lyon und München zu Lehrenden wie Gisela Mashayekhi-Beer, Günter Voglmayr, Philippe Boucly, Wolfgang Schulz, Julien Beaudiment, Philippe Bernold und Karl-Heinz Schütz gebracht hat.

Diese Begegnungen ließen Karin Bonelli früh unterschiedliche Geografien, Klangästhetiken und Musizierstile erfahren, die sie zu ihrem Klang führten, ohne dem Finden je ein Ende setzen zu wollen. Neben frühen Wettbewerbserfolgen tauchte sie mit den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de France oder in der Opéra National de Lyon blutjung in die internationale Orchesterwelt ein. Nicht nur mit ihrem Orchester spielt sie auf der ganzen Welt mit allen großen Dirigenten, Solistinnen und Solisten unserer Zeit, sondern sie ist auch Gründungsmitglied des „Vienna Wind Quintet“ und des „Klangkollektiv Wien“, liebt die Kammermusik mit klangintensiven Kammermusikpartnern wie etwa dem Geiger Benni Schmid und dem Pianisten Markus Schirmer oder spielt Flötenkonzerte als Solistin mit Orchestern aus nah und fern. Eine weitere Leidenschaft lebt sie in der Weitergabe des Feuers aus, indem sie junge Flötenspielerinnen und -spieler deren eigene Qualitäten entdecken lässt und Lehraufträge an der Musikuniversität in Graz (2017/18) und gegenwärtig an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien wahrnimmt.

(NT)

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Gudrun Hinze

Solo-Piccolo – Gewandhaus Orchester

Gudrun Hinze, geboren in Homburg/Saar, studierte in Düsseldorf und in Essen. Nach Engagements am WDR Sinfonieorchester Köln und beim MDR Sinfonieorchester Leipzig trat sie 1993 die Stelle einer Solo-Piccoloflötistin im Gewandhausorchester zu Leipzig an. Seit 1999 ist sie ebenfalls Piccolistin im Festspielorchester Bayreuth. Gudrun Hinze unterrichtet im Fach Piccolo und gibt Meisterkurse für ihr Instrument. Zwei CDs mit Piccolo-Literatur bei Berlin Classics und Talanton Records zeugen von ihrem Engagement als Solistin.

Im Jahr 1996 war sie Mitbegründerin des Leipziger Querflötenensemble Quintessenz, in dem sie als Spezialistin für Piccolo bis heute spielt. Die Bearbeitungen von Literatur für Quintessenz stammen zum überwiegenden Teil aus ihrer Feder und sind vielfach preisgekrönt.

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Matthias Schorn

Soloklarinette – Wiener Philharmoniker

Schon früh entdeckte Matthias Schorn seine Leidenschaft fürs Orchesterspiel und durfte bereits als Student in verschiedensten Orchestern (Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsoper, Wiener Volksoper, ORF Radio Symphonie Orchester Wien, Wiener Kammerorchester, u. a.) als Substitut mitwirken und somit wichtige Erfahrungen für seine spätere Laufbahn sammeln. 2004 gewann er im Alter von 21 Jahren sein erstes Probespiel als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien, 2007 wurde er nach Stationen als Soloklarinettist beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin und bei den Münchner Philharmonikern im Alter von 24 Jahren in selber Position an die Wiener Staatsoper bzw. zu den Wiener Philharmonikern engagiert.

Neben seinen Fixengagements war Matthias Schorn in den letzten Jahren auch als Gast-Soloklarinettist diverser Orchester zu hören, so z. B. bei den Berliner Philharmonikern, bei der Staatskapelle Dresden, beim NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, an der Bayrischen Staatsoper oder bei der Camerata Salzburg.

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Henrik Wiese

Soloflöte – Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Der deutsche Flötist Henrik Wiese entstammt einer Hamburger Kaufmannsfamilie und wurde 1971 in Wien geboren. Seine künstlerische Ausbildung genoss er bei Ingrid Koch-Dörnbrak und Paul Meisen. Außerdem absolvierte er ein Studium der Indogermanistik, Allgemeinen Sprachwissenschaft und Musikwissenschaft in München.

Henrik Wiese wurde als Solist bei Wettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u. a. beim Deutschen Musikwettbewerb (1995), bei den internationalen Wettbewerben in Kobe/Japan (1997), Markneukirchen/Deutschland (1998), Odense/Dänemark (1998) und beim ARD-Wettbewerb in München (2000).

Von 1995 bis 2006 war er Soloflötist an der Bayerischen Staatsoper (Peter Schneider, GMD Zubin Mehta). Seit 2006 ist Henrik Wiese Soloflötist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (bis 2019 Chefdirigent Mariss Jansons, ab 2023 Sir Simon Rattle).

Unter dem Dirigat von Herbert Blomstedt, Christoph von Dóhnanyi, Mariss Jansons und vielen mehr spielte Henrik Wiese Solokonzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Bayerischen Staatsorchester, dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, der NDR-Elphilharmonie, der Radiophilharmonie des NDR Hannover, dem Kammerorchester des MDR, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Prager Kammerorchester, dem Münchner Kammerorchester u.v.m.

Seine breitgefächerte künstlerische Tätigkeit ist vor allem im Bereich der Kammermusik durch mehrere CD-Aufnahmen dokumentiert.

2018 erhielt Henrik Wiese einen Ruf an die Hochschule für Künste in Bremen, 2020 folgte ein Ruf an die Hochschule für Musik Nürnberg, wo er seitdem seine künstlerische Erfahrung an Studenten weitergibt.

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